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Tourismus contra Alpenschutz aus Sicht der ÖDP

Pfronten. „Der geplante Klettersteig am Breitenberg lockt nur noch mehr Tagestouristen nach Pfronten“, so der Kreisvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Roland Brunhuber. Der Pfrontener mahnt an, dass sich in Sachen öffentlicher Personen Nahverkehr in Pfronten und im südlichen Ostallgäu sich nichts voran bewege. „Immer noch mehr Autos und eine Belastung der Bevölkerung vor Ort kann nicht der Sinn für nachhaltigen Tourismus sein“. Bereits jetzt müssten zusätzliche Grünflächen zur Parkraumerweiterung herhalten und der geplante Klettersteig würde den Verkehrsdruck noch erhöhen.
Einen anderen Aspekt hebt Helmut Scheel, Vorsitzender der ÖDP Füssen/Altlandkreis, hervor, in dem er auf die großen Menschenmengen auf den Bergen hinweist. „Die vielen Menschen, welche bereits jetzt auf dem Breitenberg anzutreffen sind, drängen die Tiere immer weiter zurück. Genau unterhalb des geplanten Routenverlaufs finden diese aber derzeit noch ein Rückzugsgebiet, welches mit der Errichtung des Klettersteiges vernichtet wird“. Zu diesem Ergebnis seien die Stellungnahmen und Gutachten gekommen, welche eingeholt wurden. Die beiden Vorsitzenden kommen daher zum einhelligen Schluss, dass dieser Klettersteig abzulehnen sei und fordern die Gemeinde auf, dem Gemeindenetzwerk „Allianz für die Alpen“ beizutreten. „Unsere Landschaft und Natur ist unser Kapital für den Tourismus der Zukunft“ resümiert Brunhuber. „Diese muss erhalten und geschützt werden.“

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